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Unsere Marillen

Etwas ganz Besonderes

Sonnengereift, saftig und süss - unsere Marillen

Je nach Witterung können Sie bei uns ab ca. 20. Juni die ersten Marillen bekommen. Die Saison dauert dann bis ca. 10. September. Wir bieten Ihnen ein sehr breit gefächertes Sortiment an Marillen. So ist unsere erste Sorte recht rotbackig, hat eine glänzende Schale und schmeckt sehr süß und saftig. Etwas später kommt dann eine größere Sorte mit einem weicheren Fruchtfleisch.

Im August ernten wir eine eiförmige Frucht deren Farbe gelb mit roten Punkten ist. Sie besitzt etwas weniger Fruchtzucker (bei Diabetiker sehr beliebt) und sind sehr erfrischend. Die letzten Sorten haben die Sonne am längsten genossen und sind daher besonders aromatisch. In dieser Zeit entwickeln auch unsere Pfirsiche - sowohl gelb - als auch weißfleischige - ihr volles Aroma und können geerntet werden. Die Marille, ein Genuss für alle!

Geschichtliches zur Marille

Ein Frühlingstraum, die Marillenblüte

Es wird angenommen, dass die eigentliche Heimat der Marille in Nordchina ist. Dort wachsen noch die Wild-Arten. Aber auch an einigen Sonderstandorten im Himalaja gibt es eine sehr alte Anbautradition. In China war die Marille bereits 2000 – 3000 v. Chr. Bestandteil der Ernährung.

Das erste Gebiet in dem die Marille aus China angesiedelt wurde, war Usbekistan. Von dort brachten die Araber diese Frucht ins südliche Mittelmeergebiet. Um 70 v. Chr. nahmen die Römer die Marille mit nach Europa. Aber erst im 1. Jahrhundert gelangte die Marille bis nach Italien.

Die Türken brachten während ihrer Herrschaft die Marille bis in die ungarische Tiefebene. Die Haine verkamen aber, als diese wieder abzogen.

Im 19. Jahrhundert wurde diese Tiefebene ein zweites Mal mit Obstbäumen bepflanzt. Zu dieser Zeit gab es große Sandstürme. Da die Marille weder hitze- noch trockenempfindlich ist, und dazu noch gut auf Sandböden gedeiht, wurde sie alsbald zum Binden des Sandes eingesetzt.

Biologie, Botanik und der Name

Die Marille, so golden und sonnengetankt wie das Abendrot

Der botanische Name der Marille lautet PRUNUS ARMENIACA. Die Ableitung des österreichischen Namens „Marille“ ist nicht eindeutig. Die erste namentliche Erwähnung finden wir in einer Briefesammlung des Staufenbergischen Archives in Eferding (OÖ). Hier ist in einem Brief vom 23. Juli 1509 von der „Maryln“ im Donauraum die Rede. Es wird eine deutsche Abstammung hinter dem Begriff vermutet, der zurückzuführen ist auf eine alte Bezeichnung für „ mürb“, „mehlig“ bzw. “weich“.

Eine andere Möglichkeit ist die Ableitung vom italienischen „ armellino“ bzw. dem spanischen „ marillo“ und bedeutet gelb.

In Österreich , Schweiz, Südtirol und Bayern wird diese süße Frucht Marille genannt. Im restlichen deutschen Sprachraum ist sie unter dem Namen Aprikose bekannt und lässt sich auf den lateinischen Namen „apricus“ – was so viel wie sonnig bedeutet – zurückführen.

Mythologie der Wunderfrucht

Unser Marillenhof, der Sie gerne zum Endecken einlädt

In China ist die Marille das Symbol für ein junges Mädchen. Kinderlose Ehepaare können ihren Kinderwunsch damit ausdrücken. Und in der Medizin werden Marillenkerne bei Husten und Asthma eingesetzt.

Im pakistanischen Himalajagebiet verleihen getrocknete Marillen langes Leben. Das Marillenkernöl schützt die Haut vor dem rauhen Klima.

In Japan werden die Marillen milchsäurevergoren, luftgetrocknet und anschließend in einen Sud eingelegt und zum Schluss abwechselnd mit Shiso-Blättern schichtweise in ein Fass gelegt und zwei Jahre gelagert. Jeden Morgen 2 dieser sauren Marillen zum Tee stärken den Organismus und sollen sogar vor Krebs bewahren.

Marillen Gesund

Kugelrund und supersaftig. Marillen in unserem Hofladen.

Ein paar Stammdaten die Sortenbedingt etwas schwanken:
Zucker: 8,5g / 100g
Energie: 43 kcal / 100 g



Bestandteile

  • Carotinoide – Beta Carotin wird vom Körper in Vitamin A umgewandelt und wirkt antioxidativ; hilft auch bei der Neubildung der Haut.
  • Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C und Folsäure
  • Mineralstoffe wie Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium
  • Phenolsäure
  • Mit der Wassermelone kann die Marille zwar nicht mithalten, dennoch zählt sie zu den Wasserreichsten Obstsorten.

Kleine Verführung

Reif zum Pflücken und Geniessen

Die Marille schmeckt sonnengereift am Baum – und noch warm – am besten. Sie ist im Obst- und Gemüsefach im Kühlschrank einige Tage lagerfähig. Um das volle Aroma jedoch genießen zu können lagern Sie die Marillen 10 – 12 Stunden vor dem Genuss wieder bei Raumtemperatur.

Die Marille ist in der österreichischen Küche nicht mehr weg zu denken. Sowohl Knödel und Kuchen als auch Kompott und Röster sind ein kulinarisches Sinnbild für den Sommer. Die Marillenmarmelade wird besonders gerne für Palatschinken und für Torten verwendet.

Der Nektar ist mit Wasser verdünnt ein erfrischendes Getränk. Pur kann er als Guss für Eis, Obstsalat oder Dessert´s verwendet werden. Auch bei Cocktails findet der Nektar seinen Platz. – Und zum Schluss der Edelbrand aus der Marille.

Es gibt für jeden Geschmack und für jedes Gericht die geeignete Marille. Wir beraten Sie gerne!